28 März 2014 - 19:30
Irak: Laut UNO 400.000 Menschen vertrieben

Vor der Gewalt im Westen des Irak sind laut UNO dieses Jahr 400.000 Menschen geflohen.

Der Sondergesandte Mladenov informierte den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über die Lage. Er betonte, die UNO müsse rasch weitere Hilfen bereitstellen. Andernfalls könne man die Menschen, die vor den Kämpfen in der Provinz Anbar flüchteten, bald nicht mehr unterstützen. Im West-Irak haben extremistische Rebellen in den vergangenen Monaten stark an Einfluss gewonnen. Einige Terrorgruppen wie die ISIL - Islamischer Staat im Irak und in der Levante - operieren inzwischen auch über die Ländergrenzen hinweg.